Das Ferienhaus liegt auf „Poseidons Dreizack“ in Nordgriechenland.
Das Dorf Nikiti liegt im nördlichen Teil der Sithonia, des mittleren „Fingers“ der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki. Das Haus liegt im oberen alten Dorfteil, auf einer Anhöhe des in einer Mulde hochsteigenden Dorfes, fern von Touristenrummel und Straßenlärm.

Vom ersten Stockwerk hat man bei klaren Tagen einen schönen Blick über das Dorf zur Westküste der Sithonia und über die Meeresbucht zur gegenüberliegenden Küste der Kassandra, des westlichen “Fingers” der Chalkidiki.
Die Entfernung zum Meer beträgt knapp 2 km. Obwohl der Dorfstrand auch schönen Sand und klares Wasser hat, empfiehlt es sich, zum Baden einige Kilometer weiter südlich zu fahren, wo sich an der westlichen wie an der ebenfalls leicht erreichbaren östlichen Küste der Sithonia zahlreiche landschaftlich reizvolle Sandbuchten befinden.
Das Hinterland ist mit Kiefern und Olivenbäumen bestanden und durch die beiden Küsten (West- und Ostküste der Sithonia) sehr abwechslungsreich – im Frühjahr blüht es überall. Wanderer kommen auf ihre Kosten. Schweißtreibende Aufstiege werden durch grandiose Ausblicke aufs Meer belohnt, an der Ostküste ist von fast überall der Heilige Berg Athos (auf dem östlichsten der drei „Finger“ der Chalkidiki) zu sehen, der imposant (mit einer Höhe bis zu 2.000 m) aus dem Meer ragt. Nach Westen hin zeigt sich an klaren Tagen sogar noch der Schattenriss des Olymp (mit 2.918 m der höchste Berg Griechenlands).
Wer zwischendurch Stadtluft schnuppern möchte: Thessaloniki – die zweitgrößte Stadt Griechenlands – liegt nur eine gute Autostunde entfernt und bietet neben sehenswerten Museen und byzantinischen Kirchen, einer Festung, einer schönen Promenade und bunten Marktvierteln das typisch quirlige Leben einer Metropole am Mittelmeer. Die größte Universität des Landes sorgt mit ihren vielen jungen Leuten für ordentlich frischen Wind in den Straßen der Stadt. Zweimal im Jahr findet ein großes Filmfestival statt, das von überregionaler Bedeutung ist.
Unser Tipp für einen Besuch der Metropole: parken im Parkhaus von Ikea und von dort mit dem Bus in die Innenstadt fahren. Von Thessaloniki fahren auch Linienbusse nach Nikiti und weiter in den südlichen Teil der Sithonia (Bushaltestelle in Nikiti: bei der Kreuzung schräg gegenüber der Taverne Mantsios, hieß früher Aetos. Der Fahrplan hängt aus).

Weitere Ausflugstipps
- Das 2013 eröffnete Volkskundemuseum von
Nikiti (unterhalb der Kirche im früheren Schulgebäude
aus Stein, mit einem hübschen Blick über das alte Dorf) liegt 5
min Fußweg von uns entfernt und ist einen Besuch wert. Die
Schule wurde 1870 erbaut und steht – wie der gesamte alte
Ortsteil Nikitis – unter Denkmalschutz. Das Museum beherbergt
eine hübsche Sammlung mit historischen Dokumenten, Objekten,
landwirtschaftlichen Geräten, aber auch Filmen und Fotografien.
Der hisorisch Interessierte bekommt einen guten Einblick in das
Leben und Arbeiten der DorfbewohnerInnen bis in die siebziger
Jahre des 20. Jhds. hinein. Auch „die Deutschen“, die damals
die ersten waren, die die verfallenen Häuserruinen sanierten,
finden eigens Erwähnung.
-
Tropfsteinhöhle Petralona, ca. 60 km,
Richtung Thessaloniki
-
Ausflug ins verlassene Dorf Parthenonas
(bei Marmaras, ca. 20 km südlich von Nikiti) mit
traumhaftem Ausblick über Berge und Meer zur Kassandra.
Ausgangspunkt für Aufstieg zum Ithamos (höchster Berg auf
der Sithonia).
- Ebenfalls an der Westküste: Porto Koufo
(ca. 35 km von Nikiti), einer der größten Naturhäfen
Griechenlands. Nette Fischtavernen säumen das Ufer. Auch dort
gibt es zahlreiche Bademöglichkeiten.
- An der Ostküste der Sithonia liegt das Dorf
Sarti (ca. 60 km südlich von Nikiti) an einer
langgezogenen Sandstrandbucht. Sarti bietet alles, was das
Urlauberherz begehrt – außerdem den besten Blick auf den Berg
Athos, der sich hier quasi gegenüber aus dem Meer zu erheben
scheint. Sarti ist im Sommer sehr beliebt, bewahrt aber immer
noch viel griechischen Charme durch seine kleinen, weiß
getünchten Gässchen und Tavernen.
- Von Ormos Panagias an der Ostküste (7 km südlich von
Nikiti) starten die Ausflugsschiffe Richtung
Athos (sie dürfen dort nicht anlegen, aber fahren nah
genug ans Ufer, so dass man die berühmten Athos-Klöster
bewundern kann). Unser Tipp: ziehen Sie eines der kleineren
Boote vor, das ist familiärer. Meist ankert das Schiff auf der
Rückfahrt in einer Bucht des Inselchens Amouliani für einen
Badestopp. Zwischen der Sithonia und dem Athos ist die Chance
besonders hoch, Delfine zu sichten!
- Bei Vourvourou an der Ostküste der Sithonia (16 km südlich von Nikiti) kann man sich ein Motorboot (oder Kanu) leihen, um die kleine Inselgruppe Diaporos auf eigene Faust zu entdecken. Karibik-Feeling garantiert!
Anreise mit dem Auto
Man kann via Landweg über Österreich und die Balkanstaaten anreisen (über 30 Stunden Fahrtzeit aus Süddeutschland) oder über Italien mit der Autofähre (s.u.).
Anreise mit dem Flugzeug
Wesentlich bequemer ist es natürlich mit dem Flieger. Ein Auto kann dann in Griechenland gemietet werden, am besten und günstigsten schon von Deutschland aus für eine Abholung vom Flughafen in Thessaloniki. Die größeren Verleiher haben dort alle ihre Filialen (oft mit kleinem Shuttle zum Flughafen) und von dort fährt man eine gute Stunde bis Nikiti.
Sog. Billigflieger: EuroWings, EasyJet, RyanAir, evtl. auch einen Blick auf den Flugplan von Ellinair oder Aegean Airlines werfen.
Anreise mit der Fähre
Ein besonderes Erlebnis: die Anreise über Italien mit der Fähre (Minoan Lines). Besonders eindrucksvoll gestaltet sich die Abreise von Venedig aus, aber auch Ancona ist möglich. In Griechenland entweder in Igoumenitsa aussteigen (wunderschöne Autobahn-Fahrt durchs Epirus-Gebirge) oder erst in Patras (überwiegend Autobahn bis Thessaloniki). Fahrtzeit der Fähre beispielsweise von Venedig nach Igoumenitsa: ca. 24 Std.

